Die Multisport-GPS-Uhr-Serie fenix ist seit vielen Jahren bei SUP-Sportlern sehr beliebt. Der Grund ist einfach: Die GPS-Sportuhren von Garmin sind derzeit die einzigen, die eine eigene SUP-App mit Trainingsfunktion haben. Der Unterschied zu den Fitnesstrackern von Garmin besteht nun darin, dass diese zwar auch die SUP-Aktivität per GPS aufzeichnen, aber man damit keine Trainings planen und durchführen kann.
Die fenix 6S, 6 und 6X sowie auch die tactix Delta, quatix 6X, forerunner 945 unterscheiden sich in Design, Größe und Gewicht und in einigen speziellen zusätzlichen Anwendungen. Die Menüführung und der Funktionsumfang, die hier beschrieben werden, sind sehr ähnlich.

fenix 6 Foto von Garmin

Gehäuse, Display und Ausstattung

Die fenix 6 Uhren gibt es  in drei unterschiedlichen Größen  mit einem Durchmesser von 42mm (S), 47mm und 51mm (X), weiters

  • mit Saphirglas oder Gorilla Glass 3
  • als PRO-Version mit Musik, Karten-Navigation und WLAN
  • als Solar mit Power-Glas zum Nutzen von Sonnenenergie

Die Versionen mit einem Titanarmband haben zusätzlich ein zweites QuickFit-Silikonarmband im Lieferumfang enthalten.

Wir testen dieses Mal die fenix 6pro-Sapphire. Die Uhr ist sehr wertig verarbeitet und die Tasten haben einen spürbaren Druckpunkt. Das Display bietet bei einem Durchmesser von 33,02mm eine Auflösung von 260×260 Pixel. Damit ist es bei gleichen Gehäuseabmessungen etwas größer als jenes der fenix 5plus und ihrer Vorgänger. Die Anzeige ist immer vorhanden, die Lesbarkeit wird umso besser, je heller das Umgebungslicht ist. Bei Bedarf kann die Hintergrundfarbe der Menüs und generell die Uhroberfläche umgestellt werden, damit die Lesbarkeit auch bei wenig Licht verbessert wird. Beim SUPen kann das Display auch wärend der Paddelphase gut ablesen werden.

 


Fitness-Tracker, Multi-Sportuhr und Smartwatch zugleich.

  • Als Fitness-Tracker ermittelt die Uhr die Schlafgewohnheiten, dieA7D80947 getätigten Schritte und die Anzahl der zurückgelegten Stockwerke. Die Pulsmessung erfolgt in der 24/7-Überwachung alle 1-2 Sekunden, bei einer Aktivität jede Sekunde.
    Der Herzfrequenzsensor auf der Unterseite der Uhr wurde gegenüber der fenix 5plus weiter überarbeitet und misst nun auch beim Schwimmen ohne Brustgurt die Herzfrequenz im bzw. unter Wasser. Bei otimalen Bedingungen z.B. beim Rad fahren oder Laufen wird die Herzfrequenz sehr exakt, fast EKG-genau gemessen. Es gibt aber auch Aktivitäten, die besser mit Brustgurt überwacht werden sollten. Dazu gehören alle Sportarten, bei denen die Uhr durch starke Handbewegungen verrutschen kann, bzw. die Hand- und Armmuskulatur stark angespannt wird. Wir empfehlen daher bei allen Sportarten und speziell auch für das Stand-Up-Paddeln das Tragen eines Brustgurts (HRM-Tri™ von Garmin) und für die restlichen 24/7-Aktivitäten  den Handgelenkssensor.A7D81006

    Die fenix 6 kann neben dem Stresslevel nun auch  den Sauerstoffgehalt des Bluts und die Atemfrequenz messen.

  • Die Body Battery ist eine Kombination aus Herzfrequenz-variabilität, A7GL1506Stress, Schlafqualität und Aktivität. Sie gibt Aufschluss über die Energiereserven des Körpers – ein erholsamer Schlaf füllt, Stress oder eine Aktivität senkt den Body Battery-Index.

  • Als Smartwatch mit einer Kopplung an ein Bluetooth® 4.0 fähiges Smartphone können Mitteilungen gelesen, Kalendereinträge übertragen, Telefonanrufe entgegengenommen  und die Musiksteuerung durchgeführt werden.
  • Als GPS-Sportuhr stehen eine Unzahl an Sportarten zur Auswahl. Im Gegensatz zu einigen anderen Garmin-Uhren besitzt die fenix 6 einen barometrischen Höhenmesser, einen elektronischen Kompass und einen Temperatursensor. Damit sind deutlich mehr Widgets und Apps bereits vorinstalliert. Weiter können im Connect IQ-Shop runtergeladen werden.

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Konfiguration mit Garmin Connect

Vor dem Kauf einer Sportuhr dieser Kategorie muss man sich im Klaren sein, dass man dafür technisches Interesse und etwas Geschick mitbringen muss. Weiters sollte man bereit sein seine Zeit nicht nur für das Training selbst, sondern auch für die Konfiguration der Uhr und die Auswertung zu investieren. Wer etwas Hilfe bei der Einrichtung der Uhr benötigt, der findet im Netz bereits viele ausführliche Berichte und Anleitungen. Natürlich steht auch SUPvienna für Fragen zur Verfügung.

Mit dem Tool Garmin-Connect lassen sich alle persönlichen Einstellungen wie Alter, Gewicht, Laktatschwelle usw. vornehmen.
Die Herzfrequenzbereiche können für vier Trainingsarten  Laufen, Radfahren, Schwimmen und ‚Sekundär‘ (für alle anderen Sportarten inkl. SUP) getrennt eingegeben werden. Wenn man seine Pulsbereiche für die Sportart Radfahren kennt (z.B. durch eine sportmedizinische Untersuchung), sollten folgende Korrekturwerte berücksichtigt und entsprechend in die vier Tabellen eintragen werden.

  • Laufen +10 bis +15
  • SUP und Rudern +7 bis +10 (bei Sekundär in der Tabelle eintragen)
  • Schwimmen -10 bis -15

Wer keine Daten von einer sportmedizinischen Untersuchung hat, der überläßt der fenix 6 die Ermittlung der einzelnen Herzfrequenzbereiche mittels Laktatschwellentest. 

Herzfrequenzbereiche der vier Aktivitätstypen auf Garmin Connect am PC


Menüstruktur

Steuermenü

Sehr gelungen ist das Steuermenü, das mit der fenix 5 eingeführt wurde. Durch einen langen Druck auf die Lichttaste (links oben) bekommt man eine Auswahl an Kurzbefehlen, die einen raschen Zugriff auf wichtige Funktionen erlaubt.

   

 

Widget-Schleife

Mit der fenix 6 gibt es nun die sog. Widget-Schleife. Durch Druck auf die Up- oder Down-Taste gelangt man zu den Widgets. Das sind kleine Infotools, die einen raschen Überblick über den aktuellen Trainingzustand, die letzte Aktivität, Anzahl der Stockwerke bzw. Schritte, sowie die Gesundheitsstatistik ect. geben. Weiters können Daten vom Smartphone wie  Kalender oder Benachrichtigungen sowie das Wetter angezeigt werden.

 

Sport-Apps

Derzeit gibt es an die 50 Garmin-Apps die bereits in der fenix 6 installiert sind und über die Start-Taste aktiviert werden können.
Seine Lieblingssportarten / Aktivitäten legt man als Favoriten ab. Trainingsseiten, Energiemodus, Karte+Routing+GPS und viele weitere Details können in jeder App individuell angepasst und gespeichert werden.

 

 

Trainingsseiten

Besonders wichtig für eine Sportuhr ist, dass man sie optimal an die persönlichen Wünsche anpassen kann.  Für jede Sportart können die Anzahl der Trainingsseiten, das Erscheinungsbild jeder Seite, die Anzahl und Funktionen der darzustellenden Felder, die Alarme und Trainingsfunktionen individuell festgelegt werden.

Im Menü können bis zu 10 Trainingsseiten, die HF-Bereich-Skala, die Karte, der virtuelle Partner und die Uhrzeit A7D92202aktiviert werden. Die Umschaltung erfolgt entweder automatisch oder mittels Auf/Ab-Tasten links unten.

 

 


Spezielle Anzeigefelder fürs SUPen

Neben den für alle Sportarten üblichen Anzeigefeldern der Kategorien Timer, Distanz, Pace, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Uhrzeit stehen für Rudern und SUPen die sogn. ‚Schlagfelder‘ zur Auswahl:

  • Schlagrate
  • Durchschnittliche Schlagrate
  • Runde – Schlagrate
  • Letzte Runde – Schlagrate
  • Schläge
  • Runde – Schläge
  • Letzte Runde – Schläge
  • Distanz pro Schlag
  • Durchschnittliche Schlagdistanz
  • Runde – Schlagdistanz
  • Letzte Runde – Schlagdistanz

In der Praxis zeigt sich, dass oft weniger Seiten und Anzeigefelder besser für den Stand-Up-Paddle-Sport geeignet sind.

Diese speziellen Anzeigefelder für den SUP-Sport unterstützen auch alle Fitness-Uhren wie die z.B. vivoactive 3 bzw. 4 oder die Venu. Was sie aber nicht können, sind die Trainingsfunktionen des nächsten Abschnitts.


Trainingsplanung und Streckenerstellung

Die Trainingsplanung kann sowohl mittels Garmin Connect – Seite  als auch mit der Garmin-Connect-App für Android oder iOS direkt am Smartphone erstellt werden.

tainingplanenTrainingserstellung und Kalenderplanung mit Garmin Connect am PC

Streckenplanung am PC

Ebenfalls am PC können bereits absolvierte Trainings oder aus dem Internet geladene Tracks als Strecken auf der Uhr gespeichert werden.

Streckenerstellung mit Garmin Connect am PC

Die Strecken können dann auch öffentlich freigegeben werden. Hier ein Link-Beispiel
VogalongaOnSUP @supvienna.com

Streckenplanung am Smartphone

Aber auch unterwegs am Smartphone können GPX–Daten geladen werden. Welche Schritte dazu notwendig sind, zeigt der nächste Abschnitt:

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  1. Tour in einer App (z.B. Bergfex) oder im Internet suchen und als GPX-File exportieren (Links oben)
  2. Die ‚Garmin Connect‘-App als Ziel auswählen, um das GPX-File zu kopieren (rechts oben)
  3. Danach öffnet sich die ‚Garmin Connect‘-App und man muss den Streckentyp  wählen (links unten)
  4. die Strecke abspeichern, anzeigen und zur Uhr senden (rechts unten).

GPS-Konfiguration, Kartenauswahl und Routingfunktion

Die gut ausgestattete fenix 6 PRO besitzt Kartenmaterial mit Routing-Funktion.  Für jede Aktivität kann festgelegt werden, welches Kartenmaterial und welche Darstellung verwendet werden soll.
Bei den Karten kann man neben den TopoActive-Europe auch die Garmin Ski Map auswählen.

Bei der Darstellung kann zwischen

  • System
  • Marine (SUP)
  • Hoher Kontrast
  • Dunkel
  • Beliebtheit
  • Skifahren (Piste)

ausgewählt werden.

Beim GPS-System wird eingestellt, welches der folgenden Satelliten-Systeme verwendet werden soll:

Für die DACH-Länder ist die Einstellung ‚GPS+GALILEO‘ sicher die beste. Da man bei Stand Up Paddeln immer eine gute Sicht auf die Satelliten hat, ist mit einer sehr guten Positionsauflösung zu rechnen.

Wenn man die Datenaufzeichnung in der Systemeinstellung von ‚intelligent‘ auf ‚jede Sekunde‘ stellt, werden auch kleinste Richtungsänderungen noch besser erfasst und können nachher ausgewertet werden.

Beim Routing wiederum  stellt man ein, wie die Streckenpunkte  ‚abgefahren‘ werden. Man kann hier unter dem Punkt ‚Aktivität‘ zwischen

  • Luftline (für SUP),
  • Auto, Motorrad,
  • Radfahren, Tourenradfahren, Mountainbiken,
  • zu Fuß, Wandern, Bergsteigen oder
  • Off-Road-Fahren wählen.

Danach kann eingestellt werden, ob der Strecke 1:1 gefolgt werden soll (für SUP optimal) oder mithilfe der Karte die Strecke in der Uhr neu berechnet wird.
Für letzteres wird dann eine der Berechnungsmethoden angewendet, die entweder

  • die Zeit,
  • die Distanz oder
  • den Anstieg minimiert.

 

Abrufen der Trainings und Strecken auf der Uhr

Das Abrufen eines Trainings oder einer Strecke erfolgt wieder aktivitätsbezogen. Also ein Training, das für das Radfahren erstellt wurde, erscheint auch dann nur in der Liste für das Radfahren und Mountainbiken, nicht jedoch beim Laufen.

Obwohl die fenix 6 einen sehr großen Speicher von 32GB hat, können nur 30 Strecken gespeichert werden. Will man weitere Strecken auf die Uhr laden, müssen vorher andere gelöscht werden!
Ebenso ist die Anzahl an Trainings beschränkt. Hier kann man sich nur aushelfen, indem man die Trainings in den Kalender einträgt und dann in der Uhr über das Menü Training/Trainingskalender abruft.

            

Bevor man dann die Aktivität startet, kann man sich die Strecke auf der Karte noch einmal genauer ansehen (auch zoomen ist möglich) und das Höhenprofil darstellen.

Kartendarstellung und Routinginformation

Wie sieht nun die Navigation und die Kartendarstellung auf der Uhr aus? Die nächsten Grafiken zeigen Screenshots.

img_4326Screenshots der Kartendarstellung

  • Sightseeing PIO: Die große und gut sortierte Anzahl an Point-Of-Interests (PIOs) erleichtert die Navigation in einer fremden Stadt sehr (Links oben).
  • Abweichungen vom Kurs: Wenn die Strecke 1:1 nachgefahren wird, ertönt beim Verlassen des Weges ein Piepton und die Entfernung vom Kurs wird angezeigt. Sobald man wieder richtig unterwegs ist, erfolgt eine optische und akustische Benachrichtigung (rechts oben).
  • Distanz bis zum Ziel: Wenn der Strecke 1:1 gefolgt wird, wird die Distanz bis zum Ziel angezeigt, Abzweigungshinweise bekommt man derzeit in der Firmware 9.53beta nicht (Links unten). Ohne Kartendarstellung kann das die fenix 5 besser.
  • Routinginformation: Sobald eine geladene Strecke in der fenix 6 neu geroutet wird, gibt es, wie beim Auto-Navi, Abzweigungshinweise. Die Route für den kürzesten Gehweg führt dann z.B. direkt durch einen kleinen Park hindurch. Sobald man den Kurs verlässt, wird die Route neu berechnet.

Nachdem man die Sportart beendet hat, werden die gespeicherten Daten von der Uhr via Bluetooth über das Smartphone bzw. direkt über W-LAN A7F35433auf Garmin-Connect im Internet abgespeichert. Zu beachten ist, dass derzeit ohne Internetverbindung keine Auswertung am Smartphone möglich ist.

 

Für den Ruder- und SUP-Sport stehen dann auf Garmin-Connect folgende Grafiken und Statistiken am PC zur Analyse bereit.

Ein Bearbeiten / Kürzen der aufgezeichneten Daten ist nun ebenfalls möglich!

Geschw Zug Dist

Detaillierte Auswertung am PC von Geschwindigkeit – Zugzahl – Distanz/Zug beim SUPen

Auch die Auswertung über die Garmin-Connect-App bietet ähnliche Möglichkeiten:

 

Die Übersichtsseite zeigt die Summenzeit, die Distanz, den Kalorienverbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit sowie die Strecke auf der Karte an.
Die grafische Auswertung der Daten lässt genauere Rückschlüsse auf das Training oder die SUP-Tour zu. Eine Geschwindigkeitsdarstellung in der App ist leider derzeit nicht möglich.
Die Detailanzeige gibt die Durchschnitts- und Maximalwerte der Züge, Pace, Geschwindigkeit und Herzfrequenz an.


Physiologische Messwerte

Gegenüber der fenix 5-Serie hat die fenix 6-Serie nun noch mehr Möglichkeiten das Training zu überwachen. Garmin integriert nun 18 Analysetools der Firma Firstbeat

Damit die Garmin-Sportuhr einige der physiologischen Messwerte überhaupt anzeigen kann, muss der ambitionierte Stand-Up-Paddler auch mit dem Laufen bzw. Radfahren beginnen. Für das Radfahren wird ein Leistungsmesser benötigt.

Welche Parameter kann der ambitionierte Stand-Up-Paddler nun auswerten:

  • Der Trainingszustand wird nach ca. der ersten Trainingswoche dasA7D80917 erste Mal angezeigt und berücksichtigt alle eure Fitnessaktivitäten (auch SUPen). Zusätzlich muss man zwei Mal pro Woche im Freien laufen oder die Leistung beim Radfahren messen.

 

  • Die VO2max-Berechnung erfolgt getrennt für Laufen und Radfahren.A7EK11091 Für andere Sportarten ist leider keine VO2max-Berechnung vorgesehen.

     

 

  • Die Laktatschwellen-Messung wiederum benötigt einen Lauf mit aktivem GPS und setzt eine VO2max-Berechnung von einem vorherigen Training voraus.
  • Die Trainingsbelastung  zeigt euer Trainingsvolumen der vergangenen Woche an und ist abhängig von eurer Trainingszeit und -intensität. Auch hier werden alle Trainings inkl. Stand-Up-Paddeln berücksichtigt.

 

  • Beim Trainingseffekt wird die Auswirkung eurer Aktivitäten auf eure aerobe und anaerobe Fitness gemessen. Auch hier werden alle SUP-Trainings berücksichtigt.
  • Der Belastungsfokus zeigt an wie ausgewogen das Verhältnis der Trainings in den letzten vier Wochen in Bezug auf die Bereiche leicht bzw. hoch aerob und anerob war.

     

  • Nach jedem Training wird die Erholungszeit angezeigt. Sie gibt einen Richtwert an, wie lange man A7F35327dem Körper Ruhe gönnen sollte. SUP-Touring-Ausfahrten bei niedrigem Puls dürfen natürlich als Erholung durchgeführt werden.

 


Akkulaufzeit:

Die Akkulaufzeit wurde gegenüber den Vorgängermodellen stark verlängert. A7D81436Zusätzlich wurden sog. Energiemodi erstellt, mit denen man steuern kann, wie lange die Uhr mit einer Akkuladung durchhält.
Garmin gibt die Betriebsdauer der
fenix 6 pro mit 14, mit Solar-Ladung sogar 16 Tagen im Smart-Modus an. Wird GPS eingeschaltet, beträgt die Batterielaufzeit mehr als 36 Stunden, im UltraTrack-Modus sogar 72 Stunden. Wir haben die Uhr im Schnitt bei unserem  Test mit 24/7-Überwachung  und vier zweistündigen Outdoor-Trainings mit GPS alle 8 Tage geladen. Die Ladezeit beträgt für eine Vollladung ca. 3 Stunden, wobei wir absichtlich nur ein 1,5A-Ladegerät verwendet haben. Ein langsamer Ladevorgang verlängert nämlich die Akku-Lebensdauer!


SUPvienna Fazit:

Das große gut lesbare Display ist sehr gut gelungen und optisch und funktional ein großer Mehrwert. Die neuen zusätzlichen physiologischen Messwerte mit Wetter- & Höhenakklimatisierung tragen zu einem noch effektiveren Training bei.
Wer seine GPS-Uhr neben dem SUPen auch für Sportarten wie Mountainbiken, Bergsteigen, Ski/Snowboarden, Trail-Run einsetzen will, der ist mit der fenix 6 PRO mit TOPO-Karten gut bedient.

Der Preis der fenix 6 PRO von €700,- ist für eine GPS-Sportuhr schon recht hoch. Für den ambitionierten SUP-Sportler zahlt sich die Uhr mit richtiger Navigations-Funktion nur dann aus, wenn man die Kartenfunktion auch regelmäßig nützt. Für alle anderen SUPer empfehlen wir die fenix 6 ohne Karten (ab €600.-), die etwas ältere fenix 5plus (Straßenpreis ab €400.-) oder eine der neuen Fitness-Uhren von Garmin (ab ca. €250-), die zwar kein SUP-Training aber trozdem ein SUP-Tracking haben.


Weiterführende Links zum Thema Sport, Ernährung und Gesundheit: